CLC vor Kapitalerhöhung

21. Oktober 2002, 11:57
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Von 8,46 auf bis zu 11,28 Millionen Euro - Beko dürfte nicht mitziehen

Linz/Wien - Der an der Wiener Börse notierte oberösterreichische Callcenter-Betreiber CLC AG (Linz) steht unmittelbar vor einer Kapitalerhöhung: Von , 22. Oktober, bis inklusive 5. November werden bis zu 2,819.334 junge nennwertlose Inhaberstück-Aktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital in Höhe von einem Euro je Anteilschein angeboten, wie CLC am Montag mitteilte.

Damit wird das Grundkapital von Nominale 8,458.003 Euro auf bis zu Nominale 11,277.337 Euro erhöht. Dem Bezugsverhältnis von 3:1 entsprechend, kann für je 3 alte Aktien 1 junge Aktie zum Bezugspreis von je einem Euro bezogen werden. Als Kassatag ist der 6. November vorgesehen, die Erstnotiz der jungen Aktien im Prime Market der Wiener Börse erfolgt voraussichtlich am 13. November 2002.

Absicherung des weiteren Wachstums

Der Erlös aus der Kapitalerhöhung diene der nachhaltigen Absicherung des weiteren Wachstums der CLC-Gruppe und werde insbesondere für verstärkte Investitionen in Infrastruktur und Personal für unmittelbar bevorstehende und zukünftige Großaufträge verwendet werden, heißt es in der Mitteilung weiter.

Kernaktionäre ziehen mit

Nach vorliegenden Informationen würden voraussichtlich die bestehenden, langjährigen Kernaktionäre der CLC AG bei dieser Kapitalerhöhung teilnehmen und damit ihr Vertrauen in das Management und in das Entwicklungspotenzial der CLC-Gruppe erneut unter Beweis stellen.

Die Beko Holding AG, die aktuell rund 26,3 Prozent am Grundkapital der CLC AG hält, werde bei der Kapitalerhöhung voraussichtlich nicht mitziehen. Gleichzeitig werde Ing. Peter Kotauczek per 21. Oktober 2002 als Mitglied des Aufsichtsrates der CLC AG ausscheiden.(APA)

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