Gehaltserhöhung macht gesund ...

20. Oktober 2002, 18:00
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Studie: Wer in seiner Arbeit stark beansprucht und dafür nicht angemessen entlohnt wird, trägt das doppelte Herzinfarkt-Risiko

Paris - Wer in seiner Arbeit stark beansprucht und dafür nicht angemessen entlohnt wird, trägt ein mehr als doppelt so hohes Risiko, an Herzversagen zu sterben. Dies geht aus einer Langzeitstudie der finnischen Universität von Helsinki vor, die das wöchentlich erscheinende Fachblatt "British Medical Journal" in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht.

Starker Stress bei der Arbeit führt demnach vor allem zu höheren Cholesterin-Werten und zu Übergewicht. Mehr als 800 Testpersonen hatten regelmäßig ihren Blutdruck, Cholesterinwert und Körperfettanteil messen lassen, außerdem machten sie in Fragebögen Angaben zu ihrer beruflichen Anstrengung und Entlohnung. Das Forscherteam um den finnischen Psychologen Mika Kivimaki beobachtete die Angestellten einer Maschinenbaufirma im Durchschnitt über 25 Jahre hinweg. (APA)

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