Systems-Messeleitung zieht positive Schlussbilanz

18. Oktober 2002, 14:59
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Trotz 37.000 weniger Besucher als im Vorjahr

Die Messe München zieht eine positive Bilanz zur zu Ende gehenden Systems 2002. Obwohl die Besucherzahlen gegenüber dem voran gegangenen Jahr von 117.000 auf rund 80.000 zurückgegangen sind, sehen die Veranstalter die Messe als einen Erfolg an. Der Branchenverband BITKOM spricht gar von einer zunehmenden positiven Stimmung in der krisengeschüttelten IT- und TK-Branche. Die Messebesucher waren nach Angaben der Veranstalter vor allem an Lösungen zur Kostensenkung interessiert.

Bestätigung

Die Messeleitung sieht nach der Auswertung der Besucherdaten vor allem ihr Messe-Konzept bestätigt. Demnach konnte sich die Messe in allen Bereichen verbessern. Rund 49 Prozent der Fachbesucher haben leitende Positionen inne und 30 Prozent rekrutieren sich aus der ersten Führungsebene von Unternehmen. "Diese Ergebnisse bestätigen uns, dass wir mit unserer zweistufigen Besucherkommunikation - einmal die IT-Entscheider im Mittelstand, zum anderen die Top-Executives anzusprechen - auf dem richtigen Weg sind", so Klaus Dittrich, Mitglied der Geschäftsleitung der Messe München. Dittrich will dieses Instrument in Zukunft noch ausbauen.

Schwerpunkte

Ebenfalls positiv wurden die diesjährigen Schwerpunkte der Messe bewertet. Der ausgebuchte UMTS-Kongress, an dem sich neben Teilnehmern aus der Politik auch Netzbetreiber, Gerätehersteller und die Medienwirtschaft einfanden, wird von der Messeleitung als voller Erfolg gewertet. Auch die Osteuropa-Strategie, die in diesem Jahr mit einem Schwerpunkt auf den baltischen Staaten fortgesetzt wurde, fand großen Anklang unter den Messebesuchern.

Die Systems 2003 findet von 20. bis zum 24. Oktober statt. (pte)

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