Parlamentschefs wollen die Jugend motivieren

18. Oktober 2002, 12:53
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Kampagne "www.vote4future.at" der Bundes-Jugendvertretung

Wien - Die Nationalratspräsidenten wollen die Jugend motivieren, zur Wahl zu gehen und über ihre eigene Zukunft mit zu entscheiden. Am Donnerstag, 24. Oktober, werden daher Heinz Fischer (S), Werner Fasslabend (V) und - voraussichtlich auch - Thomas Prinzhorn (F) vor dem Parlament die Kampagne "www.vote4future.at" starten. Mit diesem Titel erreicht man auch die homepage, Hauptträger aller Aktionen zur Wahl. Initiator ist die Österreichische Bundes-Jugendvertretung (B-JV), der Dachverband von 40 Jugendorganisationen.

Vor dem Hohen Haus am Ring wird eine überdimensionale Wahlurne aufgebaut, die Parlamentschefs werden - gemeinsam mit den B-JV-Vertretern Andreas Kollross (Vorsitz) und Bernd Lunglmayr (Geschäftsführung) - eine lange Leiter für die Jugendliche halten, damit diese ihre Stimme einwerfen können. Fast wie im richtigen Leben - nur, dass die Hilfestellung für die Jungen Zeit gemäß per Internet erfolgt. Auf der homepage finden sich Argumente, warum man wählen soll, technische Details und - wichtig als Entscheidungshilfe - links zu den politischen Parteien.

Die B-JV hat an die Parteien Fragebogen verschickt, um die Meinungen zu relevanten Themen einzuholen. Die Antworten, sofern eingetroffen, finden sich demnächst ebenfalls auf der homepage. Wo sich übrigens alles abspielt, neben den Wahlinfos etwa auch ein Gewinnspiel. Mit Inseraten in Printmedien, Freecards und Aufklebern wird die Kampagne - Untertitel "Österreich hört auf meine Stimme" - unterstützt.

Das Bundes-Jugendvertretungsgesetz ist die Grundlage der B-JV, die sich als Sozialpartner in Jugendangelegenheiten versteht. Ihr gehören 40 Organisationen und Einrichtungen mit unterschiedlichen Zielsetzungen an, parteipolitische, kirchliche und verbandliche Jugendorganisationen. (APA)

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