Neue giftige (Sub-)Spezies entdeckt?

20. Oktober 2002, 11:00
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Irukandji-Quallen sind für zahlreiche Verletzungen an der Küste Queenslands verantwortlich - Kontakt endet manchmal tödlich

Sydney - Bei der Erforschung einer tödlichen Quallenart sind australische Wissenschafter möglicherweise einen wichtigen Schritt vorangekommen. Im Bundesstaat Queensland wurde eine bisher wahrscheinlich unbekannte Art der hochgiftigen Irukandji-Qualle an Land gespült, wie der Zoologe Jamie Seymour von der Universität Townsville am Freitag berichtete. Das Tier habe einen Durchmesser von drei Zentimetern und vier Tentakeln. Von einer Untersuchung erhofft sich Seymour neue Erkenntnisse über die Giftstachel auf den Nesselfäden der Qualle. Bisher wissen die Forscher fast nichts über die gefährlichen Mini-Tiere.

In den vergangenen Monaten waren in Queensland zwei Menschen nach Kontakt mit giftigen Quallen gestorben, 116 mussten ins Krankenhaus. Zum so genannten Irukandji-Syndrom gehören Symptome wie intensive Schmerzen, Krämpfe, Übelkeit, Erbrechen, Fieber und Angstzustände. (APA)

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    Eine Irukandji-Qualle

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