Broukal überrascht "rassistischer" FP-Rückfall

16. Oktober 2002, 15:23
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Ex-ZiB-Anchorman über Politik-Umstieg: "In die Birne hineinbeißen"

Wien - Für den SPÖ-Quereinsteiger Josef Broukal ist die unter Alfred Gusenbauer veränderte Partei für Menschen wie Wolfgang Petritsch und ihn selber wieder interessant geworden, so der Neo-Politiker im Interview mit der Info-Illustrierten "News". Broukal beschreibt im Gespräch, wie er vom sozialistischen Mittelschüler im Karl Marx-Hof zum Kritiker der Löschnak'schen Fremdenpolitik wurde.

Überrascht

Die FPÖ, mit der er schon als ZiB-Moderator immer wieder Sträuße ausgefochten hatte, rede nun vom "Slowenen Petritsch". Broukal dazu: "Dieser Rückfall in quasi rassistische Töne hat mich überrascht, das hätte ich der Partei des Mathias Reichhold nicht mehr zugetraut."

Zum vieldiskutierten Charisma des SPÖ-Chefs Alfred Gusenbauer befragt, sagt Broukal: "Charisma haben nur wenige. Authentizität ist etwas, das jeder erreichen kann."

Birnen-Zitat

Schließlich zitiert er Mao Tse Tung, warum er sich für den Wechsel in die Politik entschied: "Um das Wesen einer Birne zu begreifen, muss man in sie hineinbeißen. (red)

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