"Zeig Homophobie die Rote Karte"

16. Oktober 2002, 14:00
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Wien - "Gesetzliche Gleichstellung und eine Politik der Vielfalt, wie sie die Grünen schon seit Jahren fordern und betreiben, ist dringend notwendig. Doch Zivilcourage von BürgerInnen ist wohl die beste flankierende Maßnahme, die eine gesellschaftliche Veränderung möglich macht - besonders vor einer Wahl", so kommentiert die Menschenrechtssprecherin der Wiener Grünen Maria Vassilakou eine Aktion gegen Lesben-, Schwulen- und TransGender-Feindlichkeit, die der Fanclub des Wiener Sportklubs 'Freunde der Friedhofstribüne' und 'Fair Play', dem Österreichischen Vertreter von 'Football Against Racism in Europe' (FARE) veranstalten.

Am 18. Oktober wird unter dem Titel 'Zeig Homophobie die Rote Karte' beim Heimspiel des Wiener Sportklubs gegen FC Lustenau auf Diskriminierungen am Fußballplatz aufmerksam gemacht. Dazu Stadträtin Maria Vassilakou: "In einer vielfältigen, weltoffenen und modernen Stadt wie Wien haben Beschimpfungen, die gerne das Wort 'schwul' beinhalten einfach keinen Platz mehr".

"Jede gesetzliche Verbesserung für Lesben, Schwule und TransGenders, die wir Grüne anstreben, kann ohnehin nur funktionieren, wenn dazu Aufklärungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen kommen. Das ist freilich vor allem eine politische Aufgabe, insbesondere für die Kommunen, aber eben auch von BürgerInnen-Initiativen, wie die Fans des Wiener Sportklubs besonders eindrucksvoll beweisen", so Stadträtin Vassilakou abschließend.

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