"SPÖ schließt 15.000 Frauen vom Kindergeld aus"

17. Oktober 2002, 12:39
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Herbe Reaktion Maria Rauch-Kallats am SP-Kooperationsprojekt

Wien - Die heutige Präsentation eines Kooperationsmodells "'Familie' sei ein kläglicher Versuch der SPÖ, sich plötzlich als 'Familienpartei' darzustellen", so die heftige Reaktion der ÖVP-Generalsekretärin Abg. Maria Rauch-Kallat am Mittwoch.

Die SPÖ setze damit ihren "Zick-Zack-Kurs" fort. Besonders "eigenartig" mute dabei an, dass die Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer im Bereich der Familienpolitik zwar von einer "umfassenden Erweiterung" sprach und der Regierung vorwarf, im Familienbild zahlreiche Gruppen auszuschließen, aber nicht darauf hinweise, dass gerade sie immer darauf bestanden habe, "dass jemand, der nie gearbeitet hat, auch kein Karenzgeld beziehen soll. Die SPÖ wollte damit 15.000 Frauen das Kindergeld vorenthalten und hat sogar am 4. Juli 2001 im Nationalrat gegen das Kindergeld für alle gestimmt", sagte Rauch-Kallat. (red)

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