PDF-Quarantäne schützt vor Viren

16. Oktober 2002, 12:06
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Byteline präsentiert neue Sicherheitslösung

Byteline Computer hat einen neuen Service zum Schutz vor Script-Code in E-Mails und Viren in angehängten Dateien entwickelt. Der auf dem Server installierte "Virusblocker" filtert und sterilisiert speziell die oft verseuchten Microsoft-Office-Dokumente, indem sie vor der Zustellung automatisch ins .pdf-Format gewandelt werden. Riskante aktive Inhalte werden so neutralisiert während der Informationsgehalt vollständig erhalten bleibt. E-Mails im HTML-Format liefert das Programm als reinen Text aus, auf die Originaldateien kann in einem geschützten Downloadbereich zugegriffen werden.

Nach Meinung des Entwicklers bietet der Virusblocker besonders für Büros mit weniger versierten Usern eine sichere Lösung. Das neue System funktioniert unabhängig vom Virentyp und verhindert das "versehentliche" Aktivieren von Viren durch eingeschaltete Mailvorschau oder durch Unkenntnis. Der Virusblocker arbeitet in zwei Stufen. Im ersten Schritt werden mittels klassischem, musterbasierten Virenschutz die bereits bekannten Viren ausgefiltert. Der zweite Schritt beinhaltet die Konvertierung aller potenziell gefährlichen E-Mail-Bestandteile in das erwähnte Portable Document Format (pdf).

Laut Byteline unterscheiden sich der Anschluss sowie der Gebrauch von Virusblocker in nichts von herkömmlichen Postfächern. Es stehen sowohl Produkte für Einzel-Postfächer (z.B. Privatpersonen ohne eigene Domain) als auch für komplette Domains und Mailserver zur Verfügung. (pte)

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