Bezahlsender Premiere verringert Verluste

16. Oktober 2002, 11:14
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Verkauf soll bis Jahresende abgeschlossen sein

Der zum Verkauf stehende PayTV-Sender Premiere hat seine operativen Verluste im dritten Quartal 2002 drastisch verringert und neue Kunden gewonnen. "Der August markiert den Wendepunkt im Geschäftsverlauf", erklärte Premiere-Geschäftsführer Georg Kofler am Mittwoch.

Halbierung dre Kosten

Durch eine Halbierung der Kosten in den Monaten Juli bis September auf 222 Mill. Euro habe sich der Verlust vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) auf 16 (Vorjahr: minus 222) Mill. verringert. Nach Steuern reduzierte sich der Verlust auf 85,6 (VJ: minus 244,5) Mill. Euro. Der Umsatz legte um gut zwei Prozent auf 206,4 Mill. Euro zu.

125.000 Neukundenb

Auch bei den Kunden habe Premiere zugelegt, hieß es weiter. 125.000 neue Kunden hätten sich für den Abosender entschieden, der nun über einen Stamm von 2,443 Abonnenten verfüge. "Noch vor Weihnachten wird Premiere erstmals die Schwelle von 2,5 Mill. Abonnenten überschreiten", erklärte Kofler.

Verkauf soll bis Jahresende abgeschlossen sein

Bis Jahresende will der Südtiroler den Bezahl-TV-Sender, der seit der Insolvenz seiner Muttergesellschaft KirchPayTV ums Überleben kämpft, an Investoren verkauft haben. "Die Gespräche mit den möglichen Investoren verlaufen sehr ermutigend", sagte er. Außerdem habe Premiere mit weiteren zwei US-Studios Programm-Verträge abgeschlossen. (APA/Reuters)

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