Deutsche Gewerkschaft: T-Systems will 3.500 Stellen streichen

17. Oktober 2002, 11:44
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Bei Deutscher Telekom sollen bis Ende 2005 50.000 Arbeitsplätze wegfallen

Bei der Deutschen Telekom werden nach Angaben der Industriegewerkschaft Metall weitere 3.500 Stellen in der Systemhaus-Sparte gestrichen, womit konzernweit bis Ende 2005 nun knapp 50.000 Arbeitsplätze wegfallen werden.

Eine halbe Milliarde Euro

Die Gewerkschaft teilte am Dienstag in Stuttgart mit, in der Systemhaus-Sparte T-Systems sollten nach den Plänen der Geschäftsleitung durch die Kürzung der Stellenzahl von gegenwärtig 43.500 um 3500 bis Ende 2003 rund eine halbe Mrd. Euro eingespart werden. Die Gewerkschaft kündigte Widerstand gegen den Arbeitsplatzabbau an, der bereits seit längerer Zeit innerhalb des Unternehmens diskutiert wurde. Zur Kosteneinsparung war vor allem eine Zusammenlegung von Rechenzentren erwägt worden. Ein Sprecher der Telekom war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Die Telekom hatte unlängst eine forcierten Abbau von rund 46.000 Arbeitsplätzen angekündigt, um Kosten zu sparen und damit die hohe Konzern-Verschuldung von zuletzt 64,2 Mrd. Euro zu verringern.(APA/dpa)

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