Suche nach Tiroler Flugretter im Bodensee geht weiter

15. Oktober 2002, 11:44
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Rekonstruktion des Unfalls geplant

Die Suche nach dem seit Montagmittag im Bodensee bei Hard vermissten 36-jährigen Tiroler Flugretter aus Ischgl wurde am Dienstag fortgesetzt. Bis jetzt wurde keine Spur von dem verunglückten Mann gefunden, zu Mittag wird der fall rekonstruiert und anschließend die Suche mit Unterstützung eines privaten U-Bootes fortgesetzt, war am Vormittag von der Seegendarmerie Hard zu erfahren.

Notlandung

Zu dem Unglück ist es nach bisherigen Ermittlungen im Zuge einer alpinen Einsatzübung in Ischgl gekommen. Als beim Hubschrauber der Schenk Air technische Probleme in der Computersteuerung des Motors auftraten und die Leistung nicht mehr gedrosselt werden konnte, flog der Pilot an den Bodensee, um den am Bergetau hängenden Flugsanitäter in Ufernähe ins Wasser abzusetzen. Der Helikopter schaffte anschließend in Hohenems eine Notlandung. Das Fluggerät wird untersucht.

Groß angelegte Suchaktion

Nach dem Ausklinken bei ca. 140 km/h stürzte der 36-Jährige in voller Alpinausrüstung in den See und konnte trotz sofortiger Hilfe durch den ÖAMTC-Hubschrauber "Christophorus 8" und die Seegendarmerie nicht geborgen werden. Die groß angelegte Suchaktion bis Montagabend und am Dienstagvormittag erbrachte bisher keinen Hinweis auf den Verbleib des Vermissten. (APA)

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