"Alles bleibt besser" bei "Salzburg heute"

15. Oktober 2002, 10:53
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Chefredakteurin kündigt noch mehr Regionalisierung an

"Alles bleibt besser" hieß es Montagabend auch im ORF-Landesstudio Salzburg, wo die tägliche Nachrichtensendung "Salzburg heute" erstmals im neuen Design ausgestrahlt wurde. Landesdirektor Hubert Nowak und Chefredakteurin Edith Hagg präsentierten nach der Ausstrahlung Vertretern der Salzburger Medien die momentane Baustelle im Landesstudio, wo bis zum kommenden Sommer eines der ersten volldigitalen Fernsehstudios Österreichs entstehen soll. "Die anderen Bundesländer beneiden uns darum", so Nowak.

Viola Pöschl moderierte aus dem umgestalteten Studio, das in allen Bundesländern gleich gestaltet wurde. Auch wenn für den Zuseher nicht allzu viel anders aussehe, "ist für die Beteiligten relativ viel neu", so Hagg. Inhaltlich sei keine große Änderung geplant.

Regionalisierung

Man wolle aber "noch mehr aufs Land hinaus", also mehr Regionalisierung, kündigte die seit August in Salzburg tätige Chefredakteurin an. Geplant seien auch eine intensivere Wirtschafts-Berichterstattung sowie mehr Hintergrundberichte und Studio-Gespräche. "Salzburg heute" wird täglich von 100.000 bis 120.000 Menschen gesehen und hat somit im Schnitt einen Marktanteil von etwa 35 Prozent.

Das neue Studio ist in Salzburg nur ein provisorisches, weil es bis zum frühen Sommer räumlich etwa verdoppelt werden soll, kündigte Nowak an. Die demnächst beginnende terrestrische Ausstrahlung des Privatsenders "Salzburg TV" sieht die Salzburger ORF-Führung gelassen. Hagg meinte, das Konkurrenz grundsätzlich etwas Erfreuliches sei. Die Zielgruppen seien aber völlig unterschiedlich, ergänzte Nowak. (APA)

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