Spanien liefert kolumbianischen Exminister aus

15. Oktober 2002, 08:25
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Carlos Arturo Marulanda wird der Korruption beschuldigt - Soll Verbindungen zu Todesschwadronen gehabt haben

Bogota - Der frühere kolumbianische Entwicklungsminister Carlos Arturo Marulanda ist am Montag von Spanien an sein Heimatland ausgeliefert worden. Er soll Verbindungen zu Todesschwadronen haben, die 1996 im Nordosten Kolumbiens 20 Bauern töteten. Marulanda war bis 1997 kolumbianischer Botschafter bei der EU. Auf diese Zeit beziehen sich Korruptionsvorwürfe gegen ihn. Ein spanisches Gericht hatte seiner Auslieferung in beiden Fällen zugestimmt, die Regierung in Madrid billigte die Auslieferung Ende September. Marulanda war im Juli auf Grund eines kolumbianischen Haftbefehls in Spanien in Gewahrsam genommen worden.(APA/AP)
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