Investmentfonds: Kursverluste im September

14. Oktober 2002, 17:11
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Verwaltetes Vermögen auf 89,2 Milliarden Euro gesunken

Wien - Die österreichischen Investmentfondsgesellschaften mussten im September Kursverluste in Höhe von 1,1 Mrd. Euro hinnehmen. Da die Nettomittelzuflüsse in diesem Zeitraum 287 Mill. Euro ausmachten, reduzierte sich das verwaltete Fondsvermögen per Ende September um 0,8 auf 89,2 Mrd. Euro, teilte die Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) am Montag mit.

Aktienquote gesunken

Im Vergleich zum Jahresanfang 2002 ist laut VÖIG die Aktienquote am Fondsvolumen kursbedingt von fast 20 auf 15,6 Prozent gesunken. Gegenüber Jahresbeginn stieg dagegen der Anteil der Rentenfonds von 56 auf 61 Prozent. Per Ende September waren um 1,8 Mrd. Euro oder 2 Prozent mehr als zu Jahresanfang 2002 in Investmentfonds angelegt.

Aktienfonds heuer erstmals mit Nettorücknahmen

Mit einem Nettomittelzufluss von 236,9 Mill. Euro konnten die Rentenfonds im September 2002 den Löwenanteil des Fondsabsatzes auf sich vereinen. 74 Mill. Euro flossen zusätzlich in geldmarktnahe Fonds. Erstmals mussten heuer die Aktienfonds im September mit 26,8 Mill. Euro Nettorücknahmen hinnehmen. Diese Rücknahmen kamen vorwiegende aus dem institutionellen Bereich, so die VÖIG. Bei den Publikumsfonds war mit 11 Mill. Euro Absatz auch im September noch ein leichtes Plus bei den Aktienfonds feststellbar. (APA)

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VÖIG

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