Schlechte Zeiten für "Filmpiraten"

14. Oktober 2002, 16:45
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Neue Technologie soll das Mitfilmen im Kino verhindern – Das Ende für Raubkopien wird angestrebt

Wie der Newsdienst Cnet berichtet, arbeitet die Firma Cinea an einer Technologie, durch die illegale Filmkopien verhindert werden könnten. Diese System soll das Lichtniveau von digital abgespielten Filmen ständig verändern. Die ständige Veränderung der Lichtniveaus würden für das menschliche Auge nicht erkennbar sein, allerdings wird dadurch das Mitfilmen mit Digitalkameras unmöglich gemacht.

In zwei Jahren

In etwa zwei Jahren wird ein erster fehlerfreier Prototyp erwartet. Dem Unternehmen zu folge könnte dann die Filmpiraterie um 50 Prozent verringert werden.

Das US National Institute of Standards and Technology unterstützt das Projekt mit 2 Millionen US-Dollar.

Screener oder CamRips

Bei diesen so genannten Screenern oder CamRips handelt es sich um mit eingeschmuggelten Kameras im Kinosaal mitgefilmte Filme. Diese Filme werden dann in Tauschbörsen zum Download angeboten. Die Qualität ist zumeist sehr schlecht, allerdings können so oft Filme vor dem offiziellen Filmstart bereits am heimischen Computer angesehen werden.

Die neue Technologie zielt auf Filmvorführungen mit digitalen Projektoren ab – von diesen gibt es in Österreich derzeit allerdings nur zwei Stück.(red)

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