US-Investor reduzierte CyberTron-Anteile

14. Oktober 2002, 14:03
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Advent International nun unter meldepflichtiger Marke von fünf Prozent

Wien - Die US-Investmentgesellschaft Advent International, Boston, hat ihre Anteile an dem börsenotierten Wiener Telekombetreiber CyberTron von bisher mehr als 5 auf unter 5 Prozent gesenkt, geht aus einer Pflichtmitteilung von CyberTron im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" (Montag) hervor.

Laut "FirmenCompass" standen bei der krisengeschüttelten Telefonfirma zuletzt 19 Prozent im Eigentum von Finanzinvestoren, 23 Prozent im Besitz der Gründer und des Managements sowie 58 Prozent im Streubesitz.

Insolvenz

CyberTron musste im heurigen Sommer Insolvenz anmelden. Vor rund drei Wochen haben die mehr als 460 Gläubiger der Ausgleichsquote von 40 Prozent und einer rasch zu zahlenden Teilbarquote von 7 Prozent zugestimmt. Wie es zuletzt geheißen hatte, sei die Finanzierung dieser Teilbarquote nur bei erheblichen Verzichtserklärungen der Gläubiger erfüllbar. Sonst würde CyberTron in den Anschlusskonkurs zu schlittern. In Summe haben die Gläubiger Forderungen von gut 86 Mill. Euro geltend gemacht. (APA)

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