Streit zwischen AUA und Reisebüros aufgeschoben

18. Oktober 2002, 16:24
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Reisebüros müssen nun bis Ende November neuen Konditionen zustimmen

Wien - Der Streit zwischen der Austrian Airlines (AUA) und ihren rund 250 Partner-Reisebüros wegen der von der AUA geplanten Kürzung der Provisionen für Reisebüros ab April 2003 von derzeit sieben auf fünf Prozent ist um einen Monat aufgeschoben. Ursprünglich hätten die Reisebüros bis Ende Oktober den neuen Konditionen zustimmen müssen, nun habe die AUA diese Frist auf Wunsch der Reisebüros bis Ende November verlängert, um mehr Zeit für weitere Gespräche zu haben, sagte der Obmann des Fachverbands der Reisebüros in der Wirtschaftskammer Österreich, Edward Gordon, am Freitag.

Klage vertagt

Damit sei auch die Entscheidung über eine mögliche Klage gegen die AUA um ein Monat vertagt, so Gordon. Bereits in der nächsten Woche werde es weitere Gespräche zwischen dem Fachverband, dem Österreichischen Reisebüro-Verband (ÖRV) und der AUA geben.

Die Reisebüros fordern von der AUA im Gegenzug zur Provisionskürzung eine Verminderung der bürokratischen Belastung bei der Ticketausstellung. Die AUA begründet die geplante Provisionskürzung mit der Notwendigkeit, Kosten zu senken. (APA)

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