Interreligiöser Friedensgipfel sucht nach Lösungen für Afrika

14. Oktober 2002, 12:50
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Ehemalige Kindersoldaten und Minenopfer unter den Teilnehmern

Johannesburg - Unter der Schirmherrschaft des Lutherischen Weltbundes hat am Montag in Johannesburg in Südafrika ein interreligiöser Friedensgipfel begonnen. Die fünftägige Konferenz mit mehr als 100 Delegierten aus allen Teilen des Kontinents widmet sich vor allem der Suche nach dauerhaften Lösungen für die verschiedenen Konflikte in Afrika. Eröffnet wurde sie nach einem Gebet durch den Vizepräsidenten des Gastgeberlandes, Jacob Zuma.

Südafrikas Erfahrungen bei der Überwindung des Apartheid-Erbes sollen bei der Konferenz besondere Beachtung finden. Auch traditionelle afrikanische Konfliktlösungen und Versöhnungsmodelle sollen erörtert werden. Die von der finnischen Regierung mitfinanzierte Veranstaltung will unter anderem Zeugnisse von Betroffenen aus den Konfliktländern Afrikas hören, darunter ehemaligen Kindersoldaten und Minen-Opfern. Zum Konferenzende am Samstag soll ein Aktionsplan verabschiedet werden, der Richtlinien für die Konfliktlösung vorgibt. (APA/dpa)

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