Vermisster junger Obersteirer zu Tode gestürzt

14. Oktober 2002, 10:34
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Genaue Umstände zur Todesursache konnte auch Obduktion nicht klären

Graz - Jener 22-jähriger Mann aus Murau, der nach einem Verkehrsunfall seit Ende September abgängig war und am vergangenen Wochenende tot im Staubereich eines Mur-Kraftwerks gefunden wurde, ist an den Folgen eines Sturzes aus großer Höhe gestorben. Wie die gerichtsmedizinische Obduktion ergeben hat, hatte er einen Abriss der Halswirbelsäule erlitten.

Mit dem am Montag veröffentlichten Ergebnis ist klar, dass der Mechanikerlehrling nicht an den direkten Folgen des Verkehrsunfalls gestorben ist. Bei der Obduktion wurden laut Gendarmerie zwar Verletzungen gefunden, die von dem Unfall herrühren. Diese waren aber nicht lebensbedrohlich.

Für die Exekutive erhärtet sich damit der Verdacht, dass der junge Obersteirer nach dem Verkehrsunfall am 28. September Selbstmord verübt hat. Möglich wäre allerdings auch, dass der Verunglückte benommen über die Leitschiene gestürzt in das Flussbett ist, dass also ein Unfall vorliegt. (APA)

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