Organisatoren mit Verlauf des Buddhisten-Treffens sehr zufrieden

13. Oktober 2002, 12:51
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Klell: "Wurden sehr freundlich aufgenommen"

Graz - Sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des "Kalachakra 2002" Weltbuddhisten-Treffen in Graz zeigten sich die Organisatoren am Sonntag. "Mir wurde von vielen Seiten berichtet, dass die Bewohner die Buddhisten sehr freundlich aufgenommen haben", sagte Manfred Klell, Vorsitzender des Kalachakra Komitees.

Insbesondere freute Klell der große Zuspruch, den der Vortrag des Dalai Lama am Samstag erfahren hat. "Es war ein gigantischer Ansturm", meinte der Organisator. Mehr als 8.000 Menschen seien gekommen, um den Worten des tibetischen Oberhauptes zu lauschen. "Die Reaktionen waren durchwegs begeistert", meinte Klell. Nur die An- und Abreise mit den öffentlichen Verkehrsmittel sei schwierig gewesen. "Die Straßenbahnen waren sehr überfüllt."

Am Sonntag setzte der Dalai Lama gemeinsam mit mehreren Mönchen die umfangreichen Vorbereitungszeremonien auf die Kalachakra-Initiation am kommenden Wochenende fort. "Es ist einfach das komplexeste Ritual des tibetischen Buddhismus", erklärte Klell den Grund, dass alleine die Einleitung etwa eine Woche dauert. Erneut wurden die Rezitationen der Geistlichen von vielen Teilnehmern beobachtet, die die Zeit nutzten, um in der Nähe "Seiner Heiligkeit" ihre Meditationen zu üben.

Offizielle Termine hatte der Dalai Lama am Sonntag nicht wahrzunehmen. "Frei hat er aber nicht", meinten die Organisatoren. Bis zum späten Nachmittag sollte das tibetische Oberhaupt an den Zeremonien teilnehmen, dann steht der Empfang verschiedener Delegationen auf dem Programm des tibetischen Oberhauptes. Am Montag wird der Dalai Lama mit dem Menschenrechtspreis der Karl-Franzens-Universität ausgezeichnet. (APA)

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