Prix Bayeux für Kriegsberichterstattung vergeben

13. Oktober 2002, 09:08
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Vor allem französischsprachige Journalisten geehrt

Die vier Auszeichnungen des 9. internationalen Preises für Kriegsberichterstattung sind am Samstag im nordfranzösischen Bayeux vergeben worden. Preisträger waren nach Angaben der Veranstalter Giles Jacquier vom Fernsehsender France 2, Pierre Barbancey von der kommunistischen Tageszeitung "L'Humanité", Arnaud Zajtman vom britischen Rundfunk BBC und Luc Delahaye von der Foto-Agentur Magnum. Ihre Themen waren die Gewalt in den Palästinenser-Gebieten, in Ruanda und in Afghanistan.

Ausgezeichnet werden Reportagen über Konflikte oder über die Folgen von Konflikten für die Zivilbevölkerung. Der mit jeweils 7600 Euro dotierte Preis soll "Journalisten aus aller Welt ehren, die ihren Beruf oftmals unter lebensgefährlichen Umständen ausüben, um eine freie und demokratische Information sicherzustellen". Der Preis wurde 1994 anlässlich des 50. Jahrestages der Landung der Alliierten in der Normandie geschaffen. (APA/dpa)

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