Bericht über hohe Zuwendungen Kirchs an Vertraute

13. Oktober 2002, 08:54
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Vorermittlungen der Staatsanwaltschaft

Die Insolvenzverwalter der KirchMedia untersuchen laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagausgabe) hohe Zuwendungen, die der Konzernherr Leo Kirch Mitarbeitern zugute kommen ließ. Es gehe darum, ob durch die vor der Pleite gewährten Vergünstigungen den Gläubigern Geld vorenthalten worden sei, hieß es. Die Staatsanwaltschaft München habe Vorermittlungen eingeleitet.

Umfangreiche Darlehen

Dem Blatt zufolge bekamen drei Kirch-Manager umfangreiche Darlehen, deren Rückzahlung ihnen später erlassen worden sei. Ein weiteres Millionendarlehen an einen Freund Kirchs sei auf drei Jahre zinslos gestundet worden, und ein bebautes Grundstück bei München sei offenbar im ersten Quartal dieses Jahres auf einen Vertrauten Kirchs übertragen worden, wodurch die Firma KirchMedia einen Verlust von eineinhalb Millionen Euro erlitten habe. (APA/AP)

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