Der Kampf gegen Raubkopien geht weiter

12. Oktober 2002, 17:16
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Nun geraten amerikanische Universitäten ins Visier der Industrie

Die amerikanische Musik- und Filmindustrie gibt Kampf gegen Filesharing-Dienstenoch lange nicht auf im . Nun fordern die Verbände der Platten- und Filmindustrie (RIAA und MPAA) die Universitäten auf, gegen das Filesharing vorzugehen.

Strenge Maßnahmen

Angeblich nutzen ein Großteil der Studenten Rechner- und Netzkapazitäten der Universitäten für illegale Downloads. In dem Schreiben heißt es dann auch "Wir sind verärgert über die steigende Zahl von Studierenden, die das Hochschulnetz für Raubkopien von kreativen Arbeiten missbrauchen". Gefordert werden daher "kontinuierliche und strenge Maßnahmen, denn die Studenten müssen begreifen, dass sie für den Tausch von Copyright-geschützten Werken auch rechtlich geradestehen müssen." Konkret werden allerdings keine rechtliche Schritte angedroht.

Schaden

Neben den Copyright-Verletzungen und den moralischen Aspekt wird auch auf den Schaden durch die Bandbreiten-Verschwendung und die Gefahren durch Viren oder Datenspionage hingewiesen.

Nicht nur die Industrie

Auch sechs verschiedenen Bildungsorganisationen schließen sich dem Anliegen der Unterhaltungsindustrie an und bitten in einem Brief ebenfalls darum, die Sorgen der Urheberrechtsinhaber ernst zu nehmen.(red)

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