Für ein "Ende der Wende"

11. Oktober 2002, 19:07
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Zwei Frauen treten für KPÖ-Burgenland an

Wien/Eisenstadt - Mit zwei Frauen an der Spitze will die KPÖ bei der kommenden Nationalratswahl am 24. November im Burgenland antreten: Als bisher einzige der nicht im Nationalrat vertretenen Parteien habe man am Freitag die Kandidatur im Landeswahlkreis Burgenland mit den dazu erforderlichen Unterstützungserklärungen eingereicht, teilte der KPÖ-Bundesvorstand Freitagnachmittag mit.

Gertrude Habla und Liane Buchwitz

Im Regional-Wahlkreis Nord kandidiert die 42-jährige Hausfrau Gertrude Habla aus Gattendorf am ersten Listenplatz. Im südlichen Wahlkreis geht für die KommunistInnen die gleichaltrige Angestellte Liane Buchwitz aus Pöttsching an erster Stelle ins Rennen. Beide Frauen führen auch die Landesliste der KPÖ an.

Die KPÖ trete für ein Ende der Wende, gegen jeden Abfangjägerkauf und gegen jede weitere Privatisierung von öffentlichen Einrichtungen, die der Grundversorgung der Menschen dienen, ein. Dazu zählten das Pensions-, Gesundheits- und Bildungssystem sowie die kommunalen Einrichtungen, Post und Bahn. Die KPÖ wende sich in erster Linie an kritische WählerInnen, die weder der SPÖ noch den Grünen einen Blankoscheck ausstellen wollten. Bei der vergangenen Nationalratswahl im Oktober 1999 erhielt die KPÖ im Burgenland 452 Stimmen, das entspricht 0,25 Prozent. (APA)

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