"Handeln statt Reden"

11. Oktober 2002, 14:33
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Rauch-Kallat kritisiert Prammer

Wien - ÖVP-Generalsekretärin Rauch-Kallat kontert gegen die am Freitag von der SP-Frauenorganisation veröffentlichten Ausführungen. Es sei keine sinnvolle Frauenpolitik, wenn sich die SozialistInnen "gegen Maßnahmen stemmen, die von vielen Frauen angenommen werden und daher offensichtlich auch gewollt sind, wie z.B. das Kindergeld, die gemeinsame Obsorge oder die Möglichkeit einer Teilzeitbeschäftigung".

Es sei auch völlig unseriös, "wenn man alles verspricht, was gut und teuer ist, und zwar nicht nur in der Frauenpolitik, aber als einzigen Finanzierungsvorschlag die 'sozialistischen Melkkühe' Abfangjäger anbietet". Diese würden insgesamt aber fast um die Hälfte weniger kosten, als der jährliche Bundeszuschuss zu den defizitären Bundesbahnen, "den wir alter sozialistischer Misswirtschaft zu verdanken haben", so Rauch-Kallat.

Im Unterschied zur SPÖ gelte für die ÖVP in der Frauenpolitik das Motto "Handeln statt Reden": Das Kindergeld für alle etwa biete jungen Müttern, aber auch Vätern, endlich die Möglichkeit, Beruf und Familie zu vereinbaren und mit der Anhebung der Zuverdienstgrenze wirklich den "Fuß in der Tür" zu belassen. "Und während es von der SPÖ zu einer eigenständigen Alterssicherung für Frauen nichts als schöne Worte gibt, hat die Regierung Schüssel ganz konkrete Schritte für die Erreichung dieses Ziels gesetzt, z.B. dadurch, dass jetzt 18 Monate der Kinderbetreuungszeit für die Pension auch pensionsbegründend angerechnet werden." (red)

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