Agrana erhöht Erwartung

11. Oktober 2002, 11:11
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Ergebnis und Umsatzsteigerung zum Halbjahr - 550 Stellen abgebaut

Wien - Der börsenotierte Wiener Zucker- und Stärkekonzern Agrana hat seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr 2002/03 (per Ende Februar) nach einem guten Halbjahr angehoben. Wie das Unternehmen am Freitag ad-hoc mitteilte, stieg der Umsatz im ersten Halbjahr um 62,8 Prozent auf 466,2 Mill. Euro und das operative Ergebnis um 22,6 Prozent auf 49,6 Mill. Euro.

Der Halbjahresüberschuss vor Steuern erhöhte sich von 1. März bis 31. August um 27,7 Prozent auf ebenfalls 49,6 Mill. Euro, der Halbjahresüberschuss nach Minderheitsanteilen um 17,3 Prozent auf 31,9 Mill. Euro. Gleichzeitig hat das Unternehmen gegenüber dem Vorjahreszeitraum rund 550 Mitarbeiter abgebaut.

Prognosen nach oben revidiert

Für das Gesamtjahr 2002/03 hat die Agrana ihre Umsatzerwartungen nach dem ersten Halbjahr nach oben revidiert. Statt ursprünglich konstanten Umsätzen geht der Konzern nun "im Lichte der aktuellen Zahlen" von einer Umsatzsteigerung um 1,5 Prozent auf rund 855 (2001/02: 843) Mill. Euro aus. Der Jahresüberschuss soll sich dabei um rund 10 Prozent verbessern.

Personalschnitt wegen Flurbereinigung im Osten

Die Beschäftigtenzahl hat Agrana zum ersten Halbjahr 2001/2002 auf Jahressicht um 548 Personen auf 4.219 Mitarbeiter gesenkt. Den deutlichen Personalabbau des Wiener Zucker- und Stärkekonzerns führt Pressesprecherin Brigitte Gampe auf Strukturbereinigungen im Osteuropageschäft zurück. Im Vorjahr sei ein Werk in Ungarn geschlossen worden. Das Österreich-Geschäft sei davon aber nicht betroffen, der Stärkebereich etwa weise in Österreich in den letzten Jahren steigende Mitarbeiterzahlen auf, sagte Gampe am Freitag. (APA)

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