Automarkt: Talfahrt gestoppt

11. Oktober 2002, 11:04
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Im September wurden in Österreich fast vier Prozent mehr Autos zugelassen

Wien - Die Absatzkrise am heimischen Automarkt hat sich im September leicht entspannt: Mit einem Neuzulassungsplus von 3,9 Prozent auf 21.402 Pkw ist die Talfahrt der vergangenen Monate zumindest vorläufig gestoppt. In den ersten drei Quartalen 2002 war die Branche freilich mit einer deutlichen Einbuße um 6,9 Prozent auf 222.349 Pkw konfrontiert. Das geht aus einer Mitteilung der Statistik Austria hervor.

Skoda, VW und Opel mit massiven Abstrichen

Die bei weitem größten Abstriche beim Absatz mussten von Jänner bis September Marken wie Skoda (-28 Prozent), VW (-17,6 Prozent) und Opel (-15,2 Prozent) machen. Toyota (+16,1 Prozent) und BMW (+11,3 Prozent) konnten dagegen ihren Absatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum zweistellig und mit Abstand am kräftigsten steigern. Premium-Anbieter wie Mercedes (-0,7 Prozent) oder Audi (+0,7 Prozent) hielten ihre Verkäufe weitgehend stabil.

Gesamtzahl nach neun Monaten rückläufig

Die Gesamtzahl der heuer bis September neu zugelassenen Fahrzeuge (neben Pkw beispielsweise auch Lkw, Autobusse oder Motorräder) gab die Statistik Austria am Freitag mit 284.233 an. Das entspricht einem Rückgang um rund acht Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Bei Motorrädern etwa waren die Neuanmeldungen um 15 Prozent rückläufig, bei Lastkraftwagen um 11,7 Prozent. Bei den in Österreich besonders beliebten Diesel-Pkw ergaben sich leichte Verluste von 1,2 Prozent. (APA)

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