Pyramiden und Pharaonenballett

11. Oktober 2002, 10:59
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"Aida" von Giuseppe Verdi zum ersten Mal seit drei Jahren wieder vor den Pyramiden von Gizeh

Die Oper Aida von Giuseppe Verdi ist erstmals seit drei Jahren wieder vor den Pyramiden von Gizeh aufgeführt worden. Zur Premiere am Donnerstagabend erschien viel ägyptische und internationale Prominenz. Nach Angaben der Veranstalter kamen unter anderem zahlreiche britische und amerikanische Abgeordnete.

Die Produktion, die im vergangenen Jahr wegen der Terroranschläge vom 11. September abgesagt worden war, stand auch diesmal unter keinem guten Stern. Erst starb der für die vier Aufführungen in Gizeh engagierte italienische Dirigent Anton Guadagno. Dann sagte der als Ersatz ausgewählt Maestro Maurizio Arenam vor wenigen Tagen aus gesundheitlichen Gründen ab, so dass nun der Ägypter Jasser Nader Abbas einspringen musste.

Beeindruckend wie die Jahre zuvor ist vor allem die Art und Weise, wie die Bühnenbildner und Techniker die Pyramiden im Hintergrund durch Lichteffekte zu einem Teil der Kulisse machten.

Für Ausländer kosteten die Karten zwischen 150 und 400 US-Dollar. Die Zahl der Sitzplätze war von den Veranstaltern auf 5.000 pro Aufführung aufgestockt worden. (APA)

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    Aida vor den Pyramiden von Gizeh

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