Zuckerrübenernte bringt Gefahren für den Straßenverkehr

11. Oktober 2002, 15:44
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ÖAMTC warnt vor rutschigen Ackerrückständen auf den Straßen

Wien - Im Zusammenhang mit der angelaufenen Zuckerrübenernte in Niederösterreich und im Burgenland mahnt der ÖAMTC die Verkehrsteilnehmer zu erhöhter Vorsicht: Frische Ackerrückstände wirken insbesondere auf feuchten Straßen wie Glatteis.

Etwa drei Millionen Tonnen Rüben werden während der nächsten Wochen in den Hauptanbaugebieten Marchfeld, Tullnerfeld, West- und Südbahnregion sowie im Seewinkel und im mittleren Burgenland geerntet. Speziell auf den Routen zu den großen Rübenlagerplätzen und im Nahbereich der Zuckerfabriken Hohenau, Tulln und Leopoldsdorf wird es in den nächsten Wochen verstärkten Traktorenverkehr und speziell an Einmündungen von Feldwegen verschmutze Fahrbahnen geben, warnt der Autofahrerclub.

Zwar müssen die Beleuchtungsvorschriften an Traktoren und Anhängern unbedingt eingehalten werden, durch schlecht beleuchtete Fahrzeuge kommt es laut ÖAMTC aber immer wieder zu Verkehrsunfällen. Verwiesen wird auch darauf, dass die Länge der Maschinen, die oft zwei Anhänger hinter sich herziehen, bei Überholmanövern nicht zu unterschätzen ist.

Bis in den Dezember hinein werden die Zuckerrüben dann noch von den Sammelplätzen zu den drei Zuckerfabriken nach Hohenau, Tulln und Leopoldsdorf gebracht. Obwohl etwa die Hälfte davon schon auf der Schiene transportiert wird, muss man laut ÖAMTC bis in den Winter im Bereich der Sammelplätze und Zuckerfabriken mit verstärktem Lkw-Verkehr rechnen. (APA)

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    Der ÖAMTC warnt vor den Gefahren der Zuckerrüben - Ernte: Frische Ackerrückstände könnten auf den Straßen wie Glatteis wirken

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