Kirchenhistoriker Liebmann emeritiert

10. Oktober 2002, 19:39
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Einer der bekanntesten Wissenschafter an der Universität Graz, der Kirchenhistoriker Maximilian Liebmann, beendete seine berufliche Tätigkeit. Der 68-jährige Liebmann hat sich international einen Namen mit seinen Forschungen über die katholische Kirche während der Zeit des Nationalsozialismus gemacht. Die Universität Graz würdigte seine Leistungen als Forscher, Lehrer und kirchenhistorische Autorität Donnerstagabend im Rahmen einer akademischen Feier.

Maximilian Liebmann war vor seiner universitären Laufbahn jahrelang Religionslehrer, erst 1968 begann er seine Karriere am Institut für Kirchengeschichte. Von 1991 bis 1999 war er Dekan der Fakultät. Liebmann bekam Donnerstag den Ehrenring der Fakultät, der ansonsten nur Persönlichkeiten außerhalb des uni-eigenen Bereichs verliehen wird. Sein Institut ehrte ihn zum Abschied auch mit dem unter Federführung von Michaela Kronthaler entstandenen Band von Lebensbildern steirischer Bischöfe. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 11. 10. 2002)

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