Ferrero verabschiedet sich

10. Oktober 2002, 22:24
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Ulihrach zieht weiter - Nur noch drei Gesetzte im Bewerb - Federer mühevoll im Viertelfinale - Stepanek out

Wien - Nach dem topgesetzten Tommy Haas (GER) verabschiedete sich am Donnerstagabend in der zweiten Runde der CA-Trophy auch die Nummer zwei des Turniers. Der Spanier Juan Carlos Ferrero musste sich überraschend dem tschechischen Qualifikanten Bohdan Ulihrach nach nur 66 Minuten und einer schwachen Leistung mit 4:6,2:6 geschlagen geben.

Gesetztensterben

Damit sind von den acht Gesetzten nur noch Carlos Moya (ESP-4), Jiri Novak (CZE-5), der am Freitag Viertelfinalgegner von Jürgen Melzer ist, und Roger Federer (SUI-6) im Bewerb. Der als Nummer drei gesetzte French-Open-Sieger Albert Costa sowie Wimbledon-Finalist David Nalbandian (ARG-8) hatten sich bereits in Runde eins verabschiedet. Sjeng Schalken, ursprünglich als Nummer sieben gereiht, hatte kurzfristig wegen einer Verletzung abgesagt.

Harte Partie für Federer

Mitfavorit Roger Federer qualifizierte sich am Donnerstag mühevoll, aber doch für das Viertelfinale der mit 800.000 Dollar dotierten CA-Trophy. Der als Nummer sechs gesetzte Schweizer rang in der Wiener Stadthalle den gefährlichen Spanier Tommy Robredo nach 1:56 Stunden mit 6:2,6:7(5),6:4 nieder.

Die aktuelle Nummer zehn im Champions Race verwertete gegen Robredo erst den vierten Matchball, hätte sich aber einiges an Kraft sparen können. Bereits beim Stand von 6:2,5:4 fand der Eidgenosse einen Matchball vor, doch Robredo fightete sich ins Tie-Break und schaffte den Satzausgleich. Das entscheidende Break gelang dem 21- Jährigen zum 5:4, dann servierte er zum Aufstieg in die Runde der letzten Acht aus.

Koubekbezwinger Stepanek out

Für den Bezwinger von Stefan Koubek kam bereits das Aus: Der tschechische Qualifikant Radek Stepanek musste sich dem russischen Lucky Loser Nikolaj Dawidenko mit 1:6,7:5,5:7 geschlagen geben. Dawidenko war nur dank der kurzfristigen Absage von Sjeng Schalken in den Hauptbewerb gerutscht, jetzt steht er bereits im Viertelfinale. In diesem trifft Dawidenko auf den Rumänen Andrei Pavel. Letzterer musste gegen den Deutschen Rainer Schüttler nur vier Games abgeben. (APA)

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    Außenseiter Tommy Robredo verlangte Roger Federer (Bild) sein ganzes Können ab.

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