Umsatz der Musikbranche bricht ein

10. Oktober 2002, 16:44
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Wegen der Konkurrenz von Raubkopien und anderen Medien fällt der weltweite Umsatz um 9,2 Prozent

London - Der weltweite Absatz mit Musikträgern ist im ersten Halbjahr 2002 wegen der Konkurrenz von Raubkopien und anderen Medien weiter gesunken. Wie der Musikindustrieverband International Federation of the Phonografic Industry (IFPI) am Donnerstag mitteilte, fiel der Umsatz der Musikindustrie in den ersten sechs Monaten weltweit um 9,2 Prozent. Die Stückzahl der verkauften Musikträger ging sogar um 11,2 Prozent zurück.

Die Musik-Kassette setzte ihren langfristigen Niedergang fort und verbuchte einen Umsatzrückgang von 31 Prozent. Der Umsatz mit Schallplatten-Singles fiel um 17 Prozent, mit CD um sieben Prozent.

Gerade der Hauptumsatzträger CD leidet derzeit unter Raubkopien und der Möglichkeit, Musiktitel kostenlos aus dem Internet herunterzuladen. Mit neuen Formen des Kopierschutzes will die Branche dem entgegen wirken. Im vergangen Jahr war der weltweite Umsatz der Musikbranche bereits um fünf Prozent auf rund 38,3 Mrd. Euro gefallen.(APA/Reuters)

  • Eminem ist sauer. Verdammt sauer. Raubkopien kosten auch den US-Superstar den ein oder anderen hart verdienten Dollar.

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