Kalt-Warm für Miba AG

10. Oktober 2002, 15:04
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Autozulieferer im ersten Halbjahr mit Umsatzplus und Ergebnisminus - "Anspannung auf den Märkten" als Ursache fest gemacht

Linz - Der börsenotierte Autozulieferer Miba AG mit Zentrale in Laakirchen in Oberösterreich verzeichnete im ersten Halbjahr - 1. Februar bis 31. Juli 2002 - ein Umsatzplus, aber ein Minus beim Ergebnis. Grund dafür sei die "hohe Anspannung auf den Märkten der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie", hieß es am Donnerstagnachmittag in einer Miba-Aussendung.

Geringerer Cash-Flow

Die Umsätze der Miba-Gruppe lagen im ersten Halbjahr 2002 bei 152,56 Mill. Euro, das waren um rund vier Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2001 mit damals 146,9 Mill. Euro. "Damit konnte nicht nur das hohe Niveau des Vorjahres gehalten, sondern der Aufwärtstrend weiter bestätigt werden", so die Miba.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag heuer im ersten Halbjahr bei 12,51 Mill. Euro gegenüber 16,3 Mill. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dieser Rückgang um rund 23 Prozent wird bei der Miba AG auf die erwähnte angespannte Situation auf dem Fahrzeugmarkt zurück geführt. Der Cash-Flow aus dem operativen Bereich betrug heuer im ersten Halbjahr 15,16 Mill. Euro gegenüber 26,40 Mill. Euro im Vergleichszeitraum 2000, womit der Rückgang mehr als 43 Prozent ausmachte.

Abbau von Rückstellungen

"Der Rückgang im Cash-Flow erklärte sich unter anderem durch den Abbau von Rückstellungen und die Reduktion der in der Bilanz ausgewiesenen Anzahlungen", so die Miba AG. Der Auftragsstand bewegte sich per Ende Juli des heurigen Jahres mit rund 115 Mill. Euro "auf dem Vorjahresniveau".

Die Miba AG investierte heuer im ersten Halbjahr rund zehn Mill. Euro. Der Mitarbeiterstand liegt derzeit bei 2.505 Beschäftigten.

Was den weiteren "Ausblick" anlangt, so spricht die Miba von "großen Herausforderungen, wobei der "uneinheitlichen Entwicklung auf den Abnehmermärkten" mit der "Verbesserung der Produktivität und der Einführung neuer Produkte" begegnet werde. (APA)

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Miba AG
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    montage: derstandard.at
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