Trunkenheit kann Herzrhythmusstörungen bis zum Tod hervorrufen

10. Oktober 2002, 11:11
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Sogar bei jungen Menschen

Hamm - Heftiger Alkoholkonsum kann schon an einem einzigen Abend zu gestörten Herzfunktionen bis hin zum Herztod führen. Diese Gefahr betreffe sogar junge Menschen, warnt die Deutsche Hauptstelle gegen die Suchtgefahren (DHS) in Hamm am Donnerstag unter Verweis auf eine australische Studie.

Richtig sei zwar, dass leichter Alkoholkonsum - ein Glas Wein oder Bier am Tag - vor Herz-Kreislaufkrankheiten schützen könne. Dieser positive Effekt trete jedoch erst bei Menschen mittleren Alter auf, bei Frauen nach der Menopause. Wer mehr als ein Glas Alkohol pro Tag trinkt, schade in jedem Fall seiner Gesundheit.

Bei Trunkenheit können nach Angaben der DHS Herzrhythmusstörungen auftreten, die mit einem plötzlichen Herztod enden können. Gerade junge Menschen seien nach internationalen Untersuchungen überdurchschnittlich häufig davon betroffen. (APA/AFP)

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