Martiniloben

11. Oktober 2002, 17:03
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Als Schneebringer galt in früheren Zeiten der Martinitag, an dem die Bauern das Vieh in die Winterställe zurücktrieben. Ebenfalls um den 11. November gingen die Winzer in ihre Weinkeller, um den jungen Wein zu verkosten und zu benennen. Denn erst wenn der Wein getauft war, durfte man sich damit auch zuprosten.

In den Weinbaugemeinden am Neusiedler See hat sich daraus die Tradition des Martinilobens entwickelt. Die Winzer öffnen zu Ehren des Heiligen Martins, des Schutzpatrons des Burgenlandes, ihre Keller. 17 Orte, von Andau bis Oggau, beteiligen sich dieses Jahr mit "Tagen der offenen Kellertür" und diversen Weinverkostungen am "Festival des guten Geschmacks". (tapa/DER STANDARD, Printausgabe)

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