Holzhandel im Cyberspace

9. Oktober 2002, 19:29
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Internet so wichtig wie Transport

Die Geschichte droht sich zu wiederholen: In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die alpine Holzindustrie aufgrund schlechter Verkehrsanbindungen von den Skandinaviern überrundet. Am Anfang des 21. Jahrhunderts fehlen Marketinginstrumente und eine Onlineplattform für den Verkauf und die Beschaffung des Rohstoffes Holz. Darum sollen auf Initiative des Clusters Digitale Medien und des Holzclusters Salzburg die holzverarbeitenden Betriebe Österreichs in rund einem Jahr über ein eigenes Internetportal verfügen. Dieses fehlt den heimischen Betriebe derzeit: Die Bundesforste etwa würden vor allem über deutsche Internetseiten anbieten, erläutert Max Rossberg von der Initiative "Holz-Online".

Inhalt

"Holz-Online" will sich nicht als hohles Portal "ohne Inhalt" (Rossberg) präsentieren. Zuerst sollen zumindest einhundert Betriebe für dieses Projekt gewonnen werden. Ihnen wird von der einfachen Website bis zur Installation eines eigenen Kommunikationsservers eine breite Palette angeboten. Schließen sich binnen Jahresfrist genügend Betriebe an, könne ein eigenes Portal auch bevölkert werden und für Geschäftsabschlüsse und Handel genützt werden, so Rossberg. (neu, DER STANDARD PRintausgabe, 9. Oktober 2002)

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