Free Standard Group treibt Linux-Standardisierung voran

9. Oktober 2002, 18:39
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Vier aktuelle Distributionen entsprechen LSB-Kriterien

Die Standardisierung der unterschiedlichen Distributionen von Linux schreitet weiter voran. Die Free Standards Group (FSG) hat am Dienstag, Red Hat Linux 8.0 und SuSE Linux 8.1 für die Linux Standard Base (LSB) zertifiziert. Bereits vergangene Woche haben die Distributionen Mandrake Linux 9 und SCO (Caldera) Open Linux die LSB-Zertifizierung erhalten. Weitgehende Kompatibilität

Mit der LSB-Zertifizierung soll eine weitgehende Kompatibilität der verschiedenen Linux-Distributionen erreicht werden. Software-Anwendungen, die den LSB-Kriterien entsprechen, sollen auf allen zertifizierten Plattformen eingesetzt werden können. Die FSB will damit verhindern, dass Linux das selbe Schicksal wie Unix erleidet und sich in mehrere unterschiedliche Versionen aufspaltet.

Zweiter Zertifizierungsprozess

Neben dem LSB-Verfahren hat die FSB einen zweiten Zertifizierungsprozess eingerichtet. Dabei soll überprüft werden, inwieweit Linux-Distributionen dem OpenI18n-Standard entsprechen. Der früher unter Li18nux bekannte Standard soll sicherstellen, dass Linux-Distributionen im internationalen Umfeld eingesetzt werden können. OpenI18n berücksichtigt die Unterstützung für unterschiedlichen Sprachen, Schriften, Währungen, Datumseingabe oder Schreibrichtung. (pte)

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