Proteste gegen Amazon.com

9. Oktober 2002, 16:31
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US-amerikanische Bürgerrechtler werfen Missbrauch mit Kundendaten vor

US-amerikanische Bürgerrechtler des Electronic Privacy Information Center (EPIC) und von Junkbusters protestieren in einem offenen Brief gegen Amazon.com. Sie halten den Datenschutz des Online-Händlers für nicht ausreichend. Der Brief richtet sich an den Generalstaatsanwalt von Massachusetts und an die Federal Trade Commission (FTC), es wird darin gebeten, Ermittlungen gegen Amazon einzuleiten.

Kundendaten

Schon im Jahr 2000 hatte amzon.com seine Richtlinien zum Datenschutz geändert. Früher hatte der Online-Händler immer beteuert, keine Kundendaten verkaufen zu wollen. Nun wird diese Option allerdings offen gehalten, Käufer der Daten müssten lediglich die gleiche Verschwiegenheit wie Amazon üben.

Datenschützer werfen dem Versandhaus nun vor, keine Ausfkunft darüber zu erteilen, welche Daten vorhanden sind, auch Datensätze ehemaliger Kunden sollen nicht gelöscht werden.

Die Datenschutz-Erklärung des Unternehmens für Österreich finden Sie hier.(red)

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