Verschütteter Teil von chinesischer Mauer entdeckt

9. Oktober 2002, 14:02
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Rund 80 Kilometer langes Stück des Bauwerks lag unter Sanddünen begraben

Peking - Unverhofft haben Experten einen vermutlich jahrhundertelang verschütteten Teil der chinesischen Mauer entdeckt. Ein rund 80 Kilometer langes Stück der Mauer war unter Sanddünen des Helan-Berges in der nordwestlichen Region Ningxia begraben worden, meldete die Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch. Der nun aufgetauchte Teil des Bauwerks wurde den Angaben zufolge ab dem Jahr 1531 gebaut, neun Jahre später wurden drei Wachtürme hinzugefügt.

Bis heute werden vor allem in abgelegenen Gegenden immer wieder neue Teile der insgesamt rund 2450 Kilometer langen Mauer entdeckt. Laut Xinhua fanden Experten erst im August in der Provinz Gansu die Ruinen von 30 bis dahin unbekannten Türmen sowie zwei Burgen, die zu dem riesigen Schutzwall gehörten.

Die aus Steinen, Erde und Lehm erbaute Mauer wurde ab dem zweiten Jahrhundert vor Christus zum Schutz gegen feindliche Truppen errichtet. Sie erstreckt sich von der Provinz Gansu im Westen bis zum Golf von Liaodong im Osten. (APA)

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