Kaum Hinweise für die Polizei

9. Oktober 2002, 12:50
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Bereits 163.000 Euro sind für Beobachtungen ausgesetzt die zum Serientäter führen

Washington - Bei der Suche nach dem mutmaßlichen Serienmörder im Raum Washington haben die US-Behörden eine Belohnung von 160.000 Dollar (rund 163.000 Euro) für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung des Täters führen. Damit wurde die Summe von vorher 50.000 Dollar um das Dreifache erhöht, wie am Dienstag bekannt wurde. Nach Angaben der Polizei gingen am Dienstag rund 90 Prozent aller Schulkinder in den nördlichen Vorstädten Washingtons zum Unterricht. 150 Psychologen und 400 weitere Berater seien im Einsatz, um Kindern und Lehrern in ihrer Angst beizustehen.

Bereits sechs Tote

Die mysteriöse Attentatsserie mit sechs Toten hält die Menschen in Washington und Umgebung seit Mittwoch in Atem. Am Freitagabend war eine Frau auf einem Parkplatz angeschossen worden. Am Montag wurde durch ein 13-Jähriger vor seiner Schule in Bowie im Bundesstaat Maryland durch einen Schuss in die Brust schwer verletzt. Den Ermittlungen zufolge gibt es einen Zusammenhang mit den vorangegangenen Morden, die Polizei hat aber bisher kein eindeutiges Täterprofil und nur wenige brauchbare Zeugenaussagen. Am Montag forderten die Ermittler daher die Hilfe der Bundespolizei FBI an. (APA)

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