IBM führt dynamische Partitionen für sein Unix-Betriebssystem AIX ein

8. Oktober 2002, 16:54
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Version 5L v5.2 erlaubt flexible Zuteilung von Systemressourcen

IBM präsentiert am Dienstag, die jüngste Version seines Unix-Serverbetriebssystems. Mit AIX 5L Version 5.2 verbessert der Konzern vor allem die Partitionsmöglichkeiten, die mit der Software auf einem Server verwirklicht werden können. Konnten Systemadministratoren bisher nur fixe Partitionen mit dem Betriebssystem einrichten, so ermöglicht AIX 5L 5.2 die Einrichtung von flexiblen Unterteilungen, denen im Betrieb die jeweils die benötigten Ressourcen zugeteilt werden. Laut IBM kann damit die Kapazität eines Servers noch effektiver ausgenutzt werden.

Im Gegensatz zu früheren Versionen erlaubt AIX 5L v5.2 nun die Einrichtung von Partitionen, die nur noch über einen einzelnen Prozessor verfügen. IBM verfolgt bei Partitionen wie in der Mainframe-Welt einen Software-Ansatz, um die Ressourcen auf die einzelnen Anwendungen zu verteilen.

Gelichstand mit Solaris und HP-UX

Mit der Einführung von dynamischen Partitionen in sein Unix-Betriebssystem zieht IBM mit den Konkurrenten von Sun und HP gleich, deren Unix-Derivate Solaris und HP-UX bereits über dieses Feature verfügen. Partitionen ermöglichen es einem Administrator mehreren unterschiedlichen Aufgaben auf einem Server eigene Bereiche mit eigenem Betriebssystem und Systemressourcen zuzuteilen. Damit kann ein großer Server mehrere kleine Systeme ersetzen.

"Capacity Upgrade on Demand"

Ein weiteres Feature ist die Einführung von "Capacity Upgrade on Demand", das die Installation von überdimensionierten Servern erlaubt, ohne dass der Kunde sofort das gesamte System bezahlen muss. Wird mehr Leistung benötigt, werden die zusätzlichen Prozessoren zugeschaltet. Zusätzlich können mit diesem System fehlerhafte Prozessoren eines Server offline geschaltet werden. Ihre Aufgaben werden dann von einem der vorgehaltenen CPU übernommen. (pte)

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IBM

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