Test für elektronische "Nebel-Warntafeln" in Oberösterreich

8. Oktober 2002, 15:53
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Konsequenz aus der Massenkarambolage der vergangenen Woche

Die Autobahngesellschaft Asfinag zieht jetzt erste Konsequenzen aus der Massenkarambolage der vergangenen Woche auf der Westautobahn in Oberösterreich. Heute, Dienstag, wurden an der Westautobahn in Oberösterreich elektronische "Nebel-Warntafeln" aufgestellt.

Gefahrendreieck, darunter das Wort "Nebel"

Das Seengebiet in Oberösterreich zählt, was den plötzlich auftretenden Nebel anlangt, zu den besonders gefährdeten Gebieten. Auch bei der Massenkarambolage, bei der acht Menschen den Tod fanden, war eine unvermutete und dichte Nebelwand der Auslöser. Hier sollen nun die neuen Warnanlagen Abhilfe bringen. Verschlechtert sich die Sicht, so erscheint ein Gefahrendreieck und darunter das Wort "Nebel".

Testphase

In der jetzigen Testphase wurden zwei dieser Tafeln installiert. Eine bei der Wiener Richtungsfahrbahn vor der Ausfahrt St. Georgen, die zweite auf der Salzburger Richtungsfahrbahn nach der Auffahrt Regau. Die Warntafeln sollen den Lenkern signalisieren, dass sie innerhalb der nächsten zwei Kilometer mit Nebel rechnen müssen.

Insgesamt will die Asfinag in die Nebelwarnsysteme in nächster Zeit eine Mill. Euro investieren. (APA)

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