Stimmen: Daum spricht von "Gelegenheit"

29. Oktober 2002, 15:32
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Wien - Reaktionen zu der am Dienstag in Nyon vorgenommen UEFA-Cup-Auslosung, die der Wiener Austria und Sturm Graz den FC Porto bzw. Lewski Sofia als Zweitrunden-Gegner beschert hat:

Christoph Daum (Austria-Trainer): "Eine Riesenfreude für das Wiener Fußball-Publikum. Ich gehe davon aus, dass das Ernst-Happel-Stadion schnell ausverkauft sein wird, denn so einen Gegner bekommt man nicht alle Tage zu sehen. Porto stellt eine Riesenherausforderung dar, mit der sich die Mannschaft hoffentlich noch weiter steigern wird. Das ist ein europäischer Top-Klub, ein Stammgast in den vergangenen Jahren in der Champions-League. Diese Spiele bieten uns genau jene Rückmelde-Gelegenheit, die die Austria sucht."

Peter Svetits (Austria-Sportdirektor): "Ich bin zufrieden. Es hätte schlimmer und besser kommen können. Gegen Porto haben wir eine realistische Chance."

Michael Wagner (Austria-Kapitän): "Wir hatten in unserem Topf ohnehin nur starke Mannschaften. Wir brauchen wieder zwei starke Leistungen, so wie in der ersten Runde gegen Donezk. Ich hoffe die Fans füllen das Stadion, sie haben so wie wir lange auf einen solchen Gegner warten müssen."

Markus Kraetschmer (Austria-Manager): "Ein interessanter Gegner, eine gute Sache für uns. Sportlich eine große Herausforderung, bezüglich der möglichen Gegner aus unserer Gruppe ein gutes Los."

Hannes Kartnig (Präsident Sturm Graz): "Das ist kein leichtes Los, doch an einem guten Tag ist der Aufstieg zu schaffen. Die Chancen stehen 50:50. Wir kennen das Stadion vom Spiel gegen Maccabi Haifa. Wir können nur hoffen, dass uns so ein Blödsinn wie gegen die Israeli klein zweites Mal passiert und die Spieler nicht wieder die Hose voll haben."

Marco Foda (Trainer Sturm Graz): "Lewski ist ein schwieriger Gegner und für die Zuschauer nicht sehr attraktiv. So wie wir derzeit spielen, können wir den Aufstieg schaffen. Lieber wäre mir aber zuerst ein Auswärtsspiel gewesen. Lewski hat Bröndby überraschend hoch mit 5:2 eliminiert und muss sicher stark sein. Ich werde mir die Mannschaft möglichst bald anschauen, damit wir optimal vorbereitet sind. Dann müssen wir aber noch abwarten, wer dann Sturm-Trainer ist. Denn bis zum ersten Spiel sind ja noch drei Wochen."

Rüdiger Abramczik (FC Kärnten-Trainer, früher Lewski Sofia): "Lewski ist eine äußerst heimstarke Mannschaft, die vor eigenem Publikum kaum ein Spiel verliert. Zu Hause sollte man gegen diesen Gegner einiges vorlegen, denn auswärts wird es sehr schwer. In Sofia wird der Teufel los sein. Das Team spielt sehr aggressiv und mit viel Pressing."

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