Leichte Belebung bei IT-Investitionen

8. Oktober 2002, 13:03
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Studie sieht Normalisierung frühestens im zweiten Quartal 2003

Nach Einschätzung des Marktforschungsunternehmens Gartner Dataquest sind die weltweiten IT-Investitionen 2002 um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöht worden. Der gesamte Umsatz der Branche werde 2,3 Bio. Dollar erreichen. Das geht aus einer Studie des Unternehmens hervor, die am Montag auf dem Gartner Symposium ITxpo in Lake Buena Vista, Florida, vorgestellt wurde. Für das Jahr 2003 wird sogar mit einem Wachstum um sieben Prozent gerechnet. 2001 gab es einen Rückgang von 0,4 Prozent bei den Ausgaben.

PCs, einfache Server und Infrastrukture-Software

Laut Gartner-Analyst George Shiffler kann vor dem zweiten Quartal 2003 nicht von einer Normalisierung der Lage in der IT-Branche gesprochen werden. "Wir erwarten, dass die Investitionen kurzfristig in weniger strategische bedeutsame Projekte wie zum Beispiel in PC, einfache Server und Infrastrukture-Software fließen", so Shiffler.

Löwenanteil

Der Löwenanteil der Investitionen werde mit 58,4 Prozent auf den Telekommunikationsmarkt entfallen, glauben die Analysten. Auch den PC-Herstellern wird ein leichter Umsatzzuwachs prognostiziert. Anderen Hardware-Produzenten stehen weiterhin schwere Zeiten bevor. Der Preiskrieg unter RISC/Unix Server-Fabrikanten werde sich fortsetzen. Dieser sei maßgeblich für geringe Umsätze der Serverbranche verantwortlich. Auch der Handheld-Markt werde die hohen Erwartungen nicht erfüllen.(pte)

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