Neuseeland: Ölpest nach Schiffshavarie befürchtet

8. Oktober 2002, 09:25
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"Tai Ping" mit 350 Tonnen schwerem Dieselöl beladen

Wellington - Nach der Havarie eines Frachtschiffs droht der Südküste Neuseelands eine Ölpest. Es bestehe die Sorge, dass aus der in Hongkong registrierten "Tai Ping" 350 Tonnen schweren Dieselöls austreten könnten, teilten die neuseeländischen Schifffahrtsbehörden am Dienstag mit. Der mit mehr als 9.000 Tonnen Düngemitteln beladene Frachter war den Angaben zufolge am Morgen (Ortszeit) in dichtem Nebel nahe des Hafens der Stadt Bluff auf Felsen aufgelaufen.

Sollte der Treibstoff auslaufen, stehe man vor "sehr ernsten Problemen", sagte der Chef der Behörde für Schifffahrtssicherheit, Russell Kilvington, dem Rundfunksender Radio New Zealand. Die Dieseltanks seien allerdings soweit unbeschädigt. Zunächst soll versucht werden, einen Teil der Ladung zu löschen, damit das Schiff mit der nächsten Flut möglicherweise wieder freikommt. (APA/dpa)

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