Nicht mehr "Blüten" als vor der Euro-Einführung

7. Oktober 2002, 17:50
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Nationalbank zog in den ersten drei Quartalen 2.001 Fälschungen ein

Wien - Die Oesterreichische Nationalbank hat in den ersten drei Quartalen 2002 exakt 2.001 gefälschte Euro-Banknoten aus dem Umlauf gezogen. Im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres waren 2.034 Stück gefälschte Schillingnoten und Vorgängerwährungen der anderen Euro-Länder aufgetaucht.

"Das Falschgeldaufkommen bleibt somit im Jahresvergleich stabil", teilte die Nationalbank am Montag mit. Lediglich in den Sommermonaten sei ein - "saisonal bedingter" - Anstieg zu verzeichnen gewesen.

Der Euro ist als Weltwährung für Fälscher attraktiv. Daher seien Zahl und Qualität der Euro-"Blüten" im Vergleich zum Schilling teilweise doch recht hoch. Schwerpunkte beim Aufkommen von Fälschungen seien die Ballungszentren, besonders der Großraum Wien.

Vor "Blüten" schützen die Kenntnis der Sicherheitsmerkmale und genaues Betrachten. Die OeNB rät, stets mehrere Merkmale auf einem Geldschein zu prüfen und vor allem bei hohen Banknoten besonders genau hinzuschauen.

Die wichtigsten Prüfschritte:

  • Fühlen der erhabenen Oberflächen (Banknotenvorderseite)
  • Sehen (gegen eine gute Lichtquelle betrachten)
  • Kippen (ebenfalls gegen gute Lichtquelle betrachten) (APA)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Der Euro ist als Weltwährung für Fälscher attraktiv

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