Spritpreise: Wettbewerb in Westösterreich

7. Oktober 2002, 14:57
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AK: Preisunterschiede bis über 30 Cent je Liter

Wien - Zwischen österreichische Tankstellen zieht langsam auch im Westen Österreichs der Wettbewerb ein. Dies ist das Ergebnis einer jüngsten Analyse der Arbeiterkammer (AK). Demnach haben etwa in Tirol nur noch 45 Prozent der Tankstellen den gleichen Preis verlangt, im Juni waren es noch 70 Prozent gewesen. Sehr teuer ist Tanken allerdings immer noch in Vorarlberg, in Ost- und Westtirol, im salzburgischen Bezirk Zell am See und in Vorarlberg. Am billigsten tankt man derzeit in Südösterreich - vor allem in Kärnten. Wien ist bei den Preisen geteilt in teuren Norden und billigen Süden.

Spritpreise vergleichen sollte man damit ab sofort auch im Westen. Schon bei einer Preisdifferenz von 10 Cent pro Liter Treibstoff könnten sich Konsumenten pro Tankfüllung (40 Liter) 4 Euro sparen, betont die AK. Die maximalen Preisunterschiede liegen allerdings mittlerweile über 30 Cent.

In ihrer vierteljährlichen Analyse hat die AK an österreichweit 1.584 Tankstellen die aktuellen Benzinpreise erhoben. Bei Eurosuper betragen die höchsten Preise laut AK-Erhebung demnach derzeit 0,995 Euro, die tiefsten 0,679 Euro je Liter. Genau so groß ist die Spanne bei Diesel: Der Spitzenpreis hier 0,899 Euro, der Tiefstpreis 0,589 Euro. (APA)

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