Ö1: Neues Programm ab 2003

7. Oktober 2002, 13:52
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Film, Wirtschaft, Kinder - Zusätzliches "Journal" am Sonntagmorgen - Keine Schema-Änderungen bei den anderen ORF-Radios

Eine neue Wirtschaftssendung am Freitagvormittag, ein Filmmagazin am Freitagabend und ein zusätzliches "Journal" sonntags um 8.00 Uhr früh zählen zu den Neuerungen im ORF-Kulturradio Ö1 ab 2003. Dies führte ORF-Hörfunkdirektor Kurt Rammerstorfer am Montag bei der Sitzung des Publikumsrats aus. Hinzu kommt auch eine "kleine, aber feine Kinderleiste", die wochentags von 17.25 Uhr bis 17.30 Uhr auch Erwachsene ansprechen soll.

Das "Opernkonzert" wird künftig nicht mehr im Anschluss an das "Mittagsjournal" zu hören sein, sondern sonntags, dienstags und donnerstags von 15.05 Uhr bis 16.30 Uhr, bestätigte Rammerstorfer. Um 13.00 Uhr gibt es wochentags künftig eine moderierte E-Musik-Sendung. Ein Grund dafür: Nach dem "Journal" habe man mit dem "Opernkonzert" mittlerweile bis zu 50 Prozent Hörerverluste verzeichnen müssen. "Das ist ein Wert, über den man nachdenken muss."

Aus für "Scala"

Nicht mehr geben wird es künftig das Magazin "Scala". Die Sendungsinhalte sollen im bestehenden "Kulturjournal" sowie in der neuen Filmsendung berücksichtigt werden. Für die Festspielsaison sei darüber hinaus auch ein Festspielmagazin geplant, kündigte der Radiodirektor an. Ebenfalls abgeschafft werden die Barockmusiksendung "Fiori musicali" sowie der "Ö1-Essay".

Weitere Neuerungen: Der Montag von 19.30 Uhr bis 20.00 Uhr wird der Weltmusik gewidmet sein, am Sonntag gibt es um 13.10 ein 50-minütiges Kulturquiz. Das Konsumentenmagazin "help" wird künftig statt am Sonntag am Samstag (um 11.40 Uhr) gesendet.

Keine Schema-Änderungen bei den anderen ORF-Radios

Keine "schemarelevanten Änderungen" gibt es laut Rammerstorfer im kommenden Jahr bei den übrigen ORF-Radios. Generell gelte es für den ORF, "weiter neue Hörer zu gewinnen bzw. den stolzen Stand an Hörern zu halten". Da die Privatradios momentan nicht optimal positioniert seien, sei von Seiten der Konkurrenz sicher mit "neuen 'Angriffsszenarien' zu rechnen", meinte er. (APA)

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