20 Menschen starben in der Vorwoche auf Österreichs Straßen

7. Oktober 2002, 16:44
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Trotzdem ging die Zahl der Todesopfer im Vergleich zum Vorjahr zurück

Wien - Bei 13 Verkehrsunfällen auf Österreichs Straßen mussten in der vergangenen Woche insgesamt 20 Menschen ihr Leben lassen. Davon sind gleich acht Unfallopfer nach der Massenkarambolage auf der Westautobahn in Oberösterreich am Beginn der Vorwoche zu beklagen. Trotz des Nebelinfernos ereigneten sich nach der Statistik des Innenministeriums von Montag genau um die Hälfte weniger tödliche Verkehrsunfälle als im Vergleichszeitraum 2001. Im Vorjahr starben bei 26 Unfällen 29 Menschen. Das sind um neun mehr als in der vergangenen Woche.

Knapp zwei Drittel der tödlichen Unfälle ereigneten sich unter der Woche, wobei 15 Menschen ums Leben kamen. Insgesamt starben 15 Pkw-Insassen, ein Lkw-Lenker, zwei Motorradfahrer, ein Radfahrer und ein Fußgänger.

"Nichtangepasste Fahrgeschwindigkeiten"

Als Hauptunfallursache nannten die Verkehrsstatistiker in fünf Fällen "nichtangepasste Fahrgeschwindigkeit", weiters Vorrangverletzung, Unachtsamkeit, Abstandsfehler und Fehlverhalten eines Fußgängers. Ein Fahrzeuginsasse war nicht angegurtet. Alkohol war nur einmal im Spiel.

Seit Jahresbeginn gab es auf Österreichs Straßen bis zum 6. Oktober 712 Verkehrstote (30-Tages-Frist bis Ende August). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 732 Menschen tödlich. (APA)

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